Die Einnahmen über Affiliate Marketing Projekte variieren selbstverständlich maßgeblich nach der Conversion Rate und den ausgeschütteten Provisionen, aber natürlich auch nach dem Traffic, welcher die Affiliate Marketing Seite überhaupt erst erreicht. Der Traffic (Besucherströme) auf der Seite bieten die Grundlage für künftige Einnahmen, weshalb Maßnahmen angestrebt werden sollten, um den Traffic langfristig und nachhaltig zu erhöhen. Als Webmaster oder Projektbetreuer bieten sich dir hier einige Möglichkeiten, wie du finanziell noch mehr aus dem Affiliate Marketing Projekt herausholen kannst.
1. Organischer Traffic über SEO lohnt sich für Affiliate Marketing Seiten immer
Suchmaschinenoptimierung gilt als kosteneffiziente und leicht zu analysierende Werbeform, um langfristig mehr Besucher auf das eigene Webprojekt zu leiten. Der Aufwand der dabei betrieben werden muss, um auch maßgeblich den Traffic zu erhöhen, richtet sich ganz nach der Branche/Nische und der Stärke der Konkurrenten. In der Regel strebt man bei der Suchmaschinenoptimierung eine Platzierung auf der ersten Ergebnisseite zu seinem Hauptkeywort an. Je nach Nische können die Maßnahmen für das SEO so schon mit wenig Aufwand gute Platzierungen erreichen, mitunter können sich der angestrebte Erfolg und die Wirksamkeit der Optimierungsmaßnahmen aber auch länger hinziehen. Großer Vorteil von SEO-Traffic ist einerseits dass sich über Google Analytics schnell nachvollziehen lässt, wie viel Besucher über welche Keywörter auf das Affiliate Marketing Projekt zugreifen, aber auch dass die Besucher schon ein Grundinteresse mitbringen, da sie ja bereits einen themenrelevanten Begriff gesucht haben. SEO sollte immer langfristig konzipiert sein und auch bei Erreichen der gewünschten Platzierung noch fortgeführt werden.
2. Trends erkennen und Social Media für Affiliate Marketing nutzen
Google+, Facebook, Twitter und Co bieten zahlreiche Optionen deine Seite im Web noch bekannter zu machen und damit auch mehr Besucher hinzulotsen. Da sich Social Media auch nach dem großen Boom noch auf einem aufsteigenden Ast befindet, ist die Zeit in die Generierung des Traffics zudem auch langfristig gut investiert. Jedoch sollte man als Webmaster darauf achten, auch wirklich den Ton in sozialen Netzwerken zu treffen. Schlechte Inhalte, eine langweilige Präsentation und automatisch generierte Statusmeldungen als Werbung werden in sozialen Netzwerken ungern gesehen und erzielen daher auch recht wenig Effekt. Wer seine Affiliate Marketing Seiten jedoch gut verkauft, Kunden über soziale Netzwerke bindet und diese Bindungen auch pflegt, der kann sich auf reichlich Traffic aus dem Social Media Bereich erfreuen. Je nach Art und Umfang des Projekts lohnt es sich unter Umständen sogar Videos für YouTube zu entwickeln, Netzwerke wie Soundcloud oder Last.fm zu nutzen oder aber klassisch Facebook, Twitter, Flickr, Tumblr, Posterous, etc. hinzu zuziehen. Je mehr, desto besser! Eine tolle Liste an Web2.0 Verzeichnissen findest du hier. Die Möglichkeiten sind im Bereich Social Media schier unbegrenzt, jedoch steht und fällt der Erfolg auch mit der Leidenschaft, mit der die Werbung in diesen Portalen gepflegt wird. Also im Zweifelsfall lieber auf zwei bis drei Netzwerke konzentrieren und die Präsentation der eigenen Seite in Selbigen auch pflegen.
3. Klassische PPC Anzeigenschaltung
Banner gehören im Internet immer noch zu den beliebtesten Werbeformen, was sicher auch daran liegt, dass sie relativ einfach umzusetzen sind und der Erfolg über Adserver genau gemessen werden kann. Bei dem Verfahren der PPC Banner kannst du als Webmaster Anzeigen schalten, die der oder die Werbepartner, dann auf ihrer eigenen Seite einbinden. Auch kann direkt Google AdWords genutzt werden, da so flächendeckend Millionen von Seiten abgedeckt werden und bestmögliche Preistransparenz geboten werden kann. Die Anzeigen werden dann bei PPC nicht nach Pageimpressions gezahlt, sondern nur nach getätigtem Klick. Für dich als Webmaster heißt das, dass du tatsächlich auch nur für Besucher zahlst, die auf deine Seite über einen Bannerklick gestoßen sind. Durch verschiedene Bannerformate, sowohl von der Größe her als auch vom Dateiformat, kann man als Webmaster seine Anzeigen über einen längeren Zeitraum immer weiter optimieren und gegebenenfalls sogar auf die Seite, auf der sie platziert werden, optisch anpassen. Da per Klick gezahlt wird, lohnt es sich als Webmaster auch nur das zu bewerben, was wirklich auf der Affiliate Marketing Seite zu finden ist, da sonst Besucher angelockt und bezahlt werden, die aber eine falsche Erwartungshaltung an die Seite stellten. Da Flash auf einigen mobilen Geräten nicht unterstützt wird, geht der Trend immer öfter hin zu klassischer Bild- oder Textwerbung. Das Banner sollte selbstverständlich mit Hinblick auf die Zielgruppe gestaltet werden.
4. Bannerwerbung über TKP Abrechnung
Das Gegenstück zur PPC Anzeigenschaltung ist das Buchen von Bannern über TKP Abrechnung. TKP steht hier für Tausend-Kontakt-Preis und bezeichnet, wie der Name bereits vermuten lässt, den Preis pro 1000 Kontakten bzw. Einblendungen. Anders als beim PPC erwirbst du als Webmaster eine vorher vereinbarte Anzahl von Einblendungen, beispielsweise 50.000, und zahlst für diese Einblendungen den ausgemachten Fixpreis. Da hier nicht mehr per Klick gezahlt wird, ist als Webmaster dein Ziel möglichst viele Besucher über die Banner auf die eigene Seite zu locken. Dafür sollten zwar keine falschen Versprechungen gemacht werden, jedoch kann die Affiliate Marketing Seite durchaus richtig auftrumpfen. Der Traffic der über TKP Banner generiert wird ist in der Regel ähnlich zielgerichtet wie PPC Traffic. Welche Abrechnungsmethode am Ende lohnender ist, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich oft erst nach einem Testlauf beider Möglichkeiten genau sagen. Auch eine duale Anzeigenschaltung von TKP und PPC über einen längeren Zeitraum kann sich lohnen, da hier der Aspekt der aktuellen Jahreszeit und des Wetters bereits isoliert wird.
5. Links auf relevanten Seiten
Backlinks sind für die Suchmaschinenoptimierung natürlich ungemein wichtig, dennoch kann ein gut platzierter Link auch mit NoFollow Tag noch guten und gezielten Traffic generieren. Angebrachte Links in relevanten Blogbeiträgen, unter YouTube Videos, in sozialen Netzwerken oder auf anderen Seiten haben zwar für das SEO bestenfalls eine sehr geringe Relevanz, haben aber die Chance zielgerichteten Traffic auf die eigene Affiliate Marketing Seite zu leiten. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Link auch wirklich genau zum Thema passt: Ein Blog, der sich mit Software für den durchschnittlichen Internet-Nutzer befasst, wird als sinnvollen Link wohl eher einen Link zu Antiviren-Software präsentieren, als einen Link zu CAFM Software. Das Ergebnis ist ein Besucherstrom, der in der Regel aus Interesse auf den Link geklickt hat und damit bereits als potentieller Kunde betrachtet werden kann. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass der Link auch nur da platziert wird wo er tatsächlich Sinn macht und nicht als störend empfunden wird. Daher sollten die relevanten Links mit Bedacht und gegebenenfalls erst nach Absprache platziert werden. Über Google Analytics lässt sich auch hier genau feststellen, wie viel Traffic über den jeweiligen Link zustande kam.
Weitere Methoden um Traffic für Affiliate Marketing Seiten zu generieren:
- Lifestreams
- Forenmarketing
- Reputation
- Video Marketing
- Artikel Marketing
- Gast Artikel auf Blogs
- Social Bookmarking
- Pressearbeit
- Dokumente veröffentlichen
- Wikis
- Testberichte
- Social News
- Bilderportale
- Fragen und Antworten
- Micromedia
- Collaboration
- Social Commerce
- Newsletter
- RSS-Verzeichnisse
- Webkataloge
Traffic Formel - Affiliate Marketing Kurs
Generierung von Traffic auf Affiliate Marketing Webseiten: 



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